Darmirrigation und LARS

Rektale Irrigation und LARS

Professor Harald R. Rosen von der Sigmund Freud Universität in Wien richtet sein besonderes Augenmerk auf die Behandlung des tiefen anterioren Resektionssyndroms (Low Anterior Resection Syndrome, LARS). Die klinische Forschung als Grundlage der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens ist seit vielen Jahren Konzept seiner Arbeit.

Seine jüngste Untersuchung mit dem Titel „‘Prophylactic‘ transanal irrigation (TAI) to prevent symptoms of low anterior resection syndrome (LARS) after rectal resection: results at 12-month follow-up of a controlled randomized multicenter trial“ (‘Prophylaktische‘ transanale Irrigation (TAI) zur Prävention von Symptomen des tiefen anterioren Resektionssyndroms nach einer Rektumresektion: Ergebnisse eines 12-monatiges Follow-up einer randomisierten kontrollierten Multicenterstudie) veröffentliche er im Jahre 2020.

Das Follow-up zeigt, dass die Darmirrigation positive Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen haben kann, da Defäkationsepisoden am Tag und in der Nacht sowie der LARS-Score reduziert werden können. Obwohl die Forschungsarbeit die positiven Auswirkungen der Irrigation aufzeigt, wirft diese Fragen auf, die zukünftig weiteren Untersuchungen erforderlich machen.

Das Ergebnis der ersten randomisierten kontrollierten Studie im Jahr 2019 zeigt auf, dass Patienten präoperativ über die Möglichkeit des LARS sowie die Möglichkeit der Beeinflussung der Symptome mithilfe der rektalen Irrigation informiert werden müssen. Ein von Deborah Sumner vom Watford Hospital im September 2019 vorgestelltes und veröffentlichtes Modell.

Positiv zu bewerten ist, dass LARS weiterhin auf der Forschungsagenda steht. Dieses wird auch zukünftig den Fortschritt an Behandlungsmöglichkeiten und eine Verbesserung der Lebensqualität fördern.

Brigitte Collins
Global Clinical Education Manager

Dr. Rosen: „Unter Berücksichtigung, dass LARS als häufiges Problem nach einer tiefen anterioren Resektion (40-80 %) zu erwarten ist, deuten die Ergebnisse unserer Studie darauf hin, dass diese Tatsache sowie die verfügbaren Therapien vor dem Eingriff mit den Patienten besprochen werden sollten. Darüber hinaus hat sich die rektale Irrigation als hilfreich bei der Überwindung einiger der mit LARS verbundenen Symptome erwiesen, was den Patienten folglich die Möglichkeit gibt, nach der Operation in ihr gewohntes soziales und berufliches Umfeld zurückzukehren. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen jedoch auch, dass noch Fragen zu beantworten sind (z. B. das optimale Irrigationsvolumen usw.) und Gegenstand zukünftiger Forschung sein werden.“ 

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Definition von LARS

Brigitte Collins, Global Clinical Education Manager in unserem Unternehmen, hat aktuelle klinische Studien, Forschungsergebnisse und Trends, die für die rektale Irrigation relevant sind, zusammengestellt und kommentiert.

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Über Qufora

Qufora ist ein Medizintechnikhersteller, der das Ziel hat, Menschen mit chronischen Darmfunktionsstörungen ein besseres Leben zu ermöglichen.