Verwandte Diagnosen und Krankheitsbilder

Viele Gesundheitsprobleme können sich auf die Darmfunktion auswirken, und in manchen Fällen kann eine Darmirrigation Teil einer wirksamen Behandlung sein. Dieser Abschnitt enthält allgemeine Informationen zu einigen der häufigsten Erkrankungen, bei denen die Darmfunktion beeinträchtigt sein kann. Außerdem wird geschildert, wie eine Darmirrigation zur Unterstützung der Behandlung beitragen kann.

Diese Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Für eine individuelle Beurteilung oder Behandlung wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder an einen Arzt.

Auch wenn diese Übersicht die wichtigsten Erkrankungen hervorhebt, erkennen wir an, dass viele weitere Faktoren die Darmfunktion beeinflussen können.

Cauda-equina-Syndrom

Das Cauda-equina-Syndrom ist eine Erkrankung, die die Nerven an der Basis der Wirbelsäule betrifft. Es kann Symptome wie Rückenschmerzen, Gefühlsveränderungen in den Beinen oder Veränderungen der Blasen- und Darmfunktion verursachen.

Illustration des Darms

Ehlers-Danlos-Syndrom

Es gibt 13 Arten des Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS), bei denen es sich ausschließlich um seltene Erbkrankheiten handelt, die das Bindegewebe beeinträchtigen. Das Bindegewebe stützt Haut, Sehnen, Bänder, Blutgefäße, innere Organe und Knochen. Das EDS betrifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Bei manchen ist die Erkrankung relativ mild, während bei anderen die Symptome zu einer Behinderung führen können.

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Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine häufige Erkrankung, die das Verdauungssystem betrifft. Es verursacht Symptome wie eine Veränderung der Stuhlart und -häufigkeit, Magenkrämpfe, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung.

Obwohl IBS nicht lebensbedrohlich ist, kann es frustrierend sein, damit zu leben, und es kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

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Low Anterior Resection (LARS)

Eine tiefe vordere Resektion ist eine Operationsmethode zur Entfernung von Darmkrebs im Rektum.
Nachdem das Rektum entfernt wurde, werden die beiden gesunden Enden des Darms wieder miteinander verbunden, sodass der Stuhl durch den Darm passieren kann. Manchmal wird ein temporäres Stoma angelegt, damit die Verbindung heilen kann. Sobald die Wunde verheilt ist, kann das Stoma in der Regel wieder zurückverlagert werden.

Nach der Zurückverlagerung des Stomas kommt es häufig zu Veränderungen der Darmgewohnheiten.

Gesundheit von Frauen

In verschiedenen Lebensphasen einer Frau gibt es eine Reihe von körperlichen und hormonellen Veränderungen, die sich auf die Darmgewohnheiten auswirken können. Faktoren wie Geburt, Wechseljahre und Erkrankungen wie ein Rektumvorfall (Rektozele) können alle Auswirkungen auf die Darmfunktion haben.

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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung, die das Gehirn und das Rückenmark betrifft. Sie tritt auf, wenn das Abwehrsystem des Körpers die Schutzhülle um die Nerven beeinträchtigt. Dadurch wird es für die Signale schwierig, zwischen Gehirn und dem Rest des Körpers zu wandern.

Dies kann zu Symptomen wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Sehstörungen oder Gleichgewichts- und Bewegungsproblemen führen. Die Medizin ist sich nicht ganz sicher, warum MS auftritt, aber man weiß, dass dies mit einer Veränderung des Immunsystems zusammenhängt. MS kann auch die Nerven beeinträchtigen, die die Darmtätigkeit steuern. Bei manchen Patientinnen und Patienten kann es zu einem Verlust des Gefühls für den Stuhlgang kommen, während andere Schwierigkeiten dabei haben, den Darm zu entleeren.

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Rückenmarksverletzungen

Eine Rückenmarksverletzung liegt vor, wenn das Rückenmark beschädigt ist, also das Nervenbündel, das Signale zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers überträgt. Ist das Rückenmark verletzt, können diese Signale nicht richtig weitergeleitet werden, was die Bewegung und die Empfindungen im Körper beeinträchtigen kann. Die Symptome einer Rückenmarksverletzung hängen vom Schweregrad und von dem Ort der Verletzung ab. Fast alle Menschen mit einer Rückenmarksverletzung haben Probleme mit ihrem Darm. Zu den Symptomen gehören Verstopfung, Stuhlinkontinenz und/oder Schwierigkeiten beim Entleeren des Darms.

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