Stuhlinkontinenz
Stuhlinkontinenz, auch bekannt als Darminkontinenz oder unwillkürlicher Stuhlabgang, ist der Verlust der Kontrolle über den Stuhlgang.
Dies kann vom gelegentlichen Abgang einer kleinen Menge Stuhl oder Blähungen bis hin zur Unfähigkeit reichen, den Stuhlgang zu kontrollieren.
Formen der Stuhlinkontinenz
Manche Menschen mit Stuhlinkontinenz haben Stuhldrang, sind aber möglicherweise nicht in der Lage, den Stuhlgang zu halten, bis sie eine Toilette erreichen. Dies wird als Dranginkontinenz bezeichnet. Andere Menschen verspüren keinen Stuhldrang, und es kommt zum unwissentlichen Abgang von Stuhl oder Blähungen. Dies wird als passive Stuhlinkontinenz bezeichnet.
Dranginkontinenz
Bei der Dranginkontinenz verspüren die Betroffenen den Drang, auf die Toilette zu gehen – der sehr plötzlich auftreten kann –, sind jedoch nicht in der Lage, den Stuhlgang zu kontrollieren, bevor sie eine Toilette erreichen.
Passive Inkontinenz
Bei der passiven Stuhlinkontinenz kommt es zu ungewolltem Stuhlgang, ohne dass die Betroffenen dies bemerken. Streifen oder Flecken von Stuhl in der Unterwäsche werden als Verschmutzung bezeichnet. Es kann zu einer leichten Verschmutzung kommen, wenn Sie Blähungen haben.
Häufige Symptome und Folgen von Stuhlinkontinenz
Inkontinenz kann in den folgenden Fällen ein Problem darstellen:
- Der Stuhldrang tritt plötzlich auf, und es ist nicht möglich, rechtzeitig die Toilette zu erreichen.
- Die Unterwäsche ist verschmutzt, ohne dass die Notwendigkeit eines Toilettengangs bemerkt wurde.
- Manchmal kommt es zusammen mit dem Abgang von Blähungen zu einer ungewollten Stuhlgang.
- Dies kann dazu führen, das man das Haus möglichst gar nicht oder voller Sorge verlässt, ohne zu wissen, wo sich die nächste Toilette befindet.
- Die Angst vor einem „Unfall“ kann Menschen davon abhalten, das Haus zu verlassen, wenn es irgendwie möglich ist.
Menschen mit Stuhlinkontinenz können in ihren persönlichen Beziehungen vor Herausforderungen stehen, da es ihnen unangenehm sein kann, über ihre Beschwerden zu sprechen, oder sie möglicherweise nicht an Aktivitäten teilnehmen können, bei denen sie längere Zeit keinen Zugang zu einer Toilette haben.
Stuhlinkontinenz (Darminkontinenz) kann außerdem emotionale Belastungen verursachen, die Angstzustände und Depressionen nach sich ziehen. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen haben sowie zu Schamgefühlen, zu Isolation und zu einem verminderten Selbstvertrauen bei alltäglichen Aktivitäten beitragen.
Formen der Unterstützung
Menschen, die unter Darmbeschwerden wie Stuhlinkontinenz leiden, sind nicht allein. Wenn Sie unter Darminkontinenz leiden, kann eine Ärztin, ein Arzt oder eine andere medizinische Fachperson die Ursache Ihrer Beschwerden feststellen und Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen besprechen.
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Maßnahmen, die dazu dienen, eine Stuhlinkontinenz oder eine Verstopfung zu vermeiden, werden als „Darmmanagement“ bezeichnet.
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Studien zufolge kann Darmirrigation bei funktionellen und neurogenen Darmbeschwerden, wie chronischer Stuhlinkontinenz und/oder Verstopfung, eine Verbesserung bewirken.
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